Kalk ist der häufigste Grund, warum Kaffeemaschinen langsamer werden oder der Kaffee nicht mehr heiß genug ist. In vielen Regionen Deutschlands ist das Wasser hart. Dort lohnt sich regelmäßiges Entkalken besonders. Die gute Nachricht: Es dauert meist nur eine halbe Stunde.
Wie oft entkalken?
Halte dich an die Anzeige oder die Anleitung deines Geräts. Deine Wasserhärte in Grad deutscher Härte (°dH) erfährst du bei deinem Wasserversorger. Wasserfilter können die Abstände verlängern, ersetzen das Entkalken aber nicht vollständig.
Womit? Lieber nicht mit Essig
Nutze einen zum Gerät passenden Entkalker. Essig kann Dichtungen und Schläuche angreifen und hinterlässt Geruch. Verwende nur das, was der Hersteller zulässt, damit die Garantie nicht gefährdet ist.
So gehst du vor
- Anleitung des Herstellers lesen und Entkalkungsprogramm starten, falls vorhanden.
- Wasserfilter vorher entfernen.
- Entkalker nach Packung dosieren und durchlaufen lassen.
- Danach mehrmals mit klarem Wasser spülen.
Im Vollautomaten führt dich das Programm durch die Schritte. Bei Filtermaschinen läuft die Lösung wie Kaffee durch, nur ohne Filter und Pulver.
Häufige Fragen
Darf ich Essig zum Entkalken nehmen?
Besser nicht. Essig kann Dichtungen angreifen und im Gerät Geruch hinterlassen. Nutze einen vom Hersteller zugelassenen Entkalker.
Woran erkenne ich, dass entkalkt werden muss?
Viele Geräte melden es. Weitere Anzeichen: langsamer Durchlauf, kühlerer Kaffee, lautere Geräusche.
Ersetzt ein Wasserfilter das Entkalken?
Nein. Er kann die Abstände verlängern, aber den Kalk nicht ganz verhindern.